Mari Günther, Kirsten Teren, Sascha Bos, Willy-Gerd Müller-Rehberg, Katrin Reiner
Familien mit trans* und nicht-binären Kindern
Orientierung für Eltern, Jugendliche und Fachkräfte
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Buchreihe: verstehen lernen
Verlag: Psychosozial-Verlag
189 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm
ISBN-13: 978-3-8379-3226-3, Bestell-Nr.: 3226
DOI:
https://doi.org/10.30820/9783837979374Mit einem Vorwort von Sibylle Maria Winter
Dieses gemeinsam von trans* Personen, Eltern und
Psychotherapeut*innen geschriebene Buch gibt Anregungen und
Hilfestellungen für die Begleitung von trans*geschlechtlichen und
nicht-binären Kindern und Jugendlichen.
Das Buch beschreibt die Lebenssituation von trans* Kindern und
Jugendlichen sowie deren Familien und stellt die aktuellen
fachlichen Diskurse in Psychologie, Pädagogik, Ethik und Medizin
allgemeinverständlich dar. Die Autor*innen erklären den Zugang zur
medizinischen Versorgung und ermöglichen Eltern damit, sich in der
Versorgung besser zurechtzufinden. Fachkräfte erhalten eine
Übersicht über fachliche und rechtliche Rahmenbedingungen, eine
Orientierung in der Versorgung und damit Handlungssicherheit.
Inhaltsverzeichnis
[ einblenden ]
Vorwort von Sibylle Maria Winter
1 Einführung
2 Worte, Begriffe und respektvolle Sprache
3 Selbstverständnisse von trans* und nicht-binären Kindern und
Jugendlichen
3.1 Selbstbeschreibungen
3.2 Selbsterleben im sozialen Umfeld
3.3 Bedeutung von Internet und sozialen Medien
3.4 Trans* Jugendliche in romantischen und intimen Beziehungen
4 Psychologische Verstehensversuche
4.1 Geschichtlicher Hintergrund der Psychopathologisierung von
Trans*geschlechtlichkeit
4.2 Diagnostizieren versus Selbstauskunft
4.3 Trans*geschlechtlichkeit und psychische Belastungen
4.4 Forschungsergebnisse zur Lebensqualität
4.5 Unseriöse Deutungen
4.6 Seriöse Informationsquellen
5 Ethische Perspektiven – Handeln versus Nicht-Handeln
5.1 Aussagen der medizinischen Fachliteratur
5.2 Medizinethische Aspekte
5.3 Die praktische Umsetzung
6 Schlüsselthemen
6.1 Coming-outs – Perspektiven von Kindern und Eltern
6.2 Soziales Erproben
6.3 Wunsch nach körperlichen Veränderungen
6.4 Unsicherheiten und Widersprüche aushalten
6.5 Körpererleben, Beziehungen, Sexualität*en
6.6 De-Transitionen
7 Trans* Kinder und Jugendliche unterstützen
7.1 Soziale Transition – neue Namen und Rollenwechsel
7.2 Unterstützung bei elterlichen Sorgen
7.3 Geschwindigkeiten in der Transition
7.4 Wenn trans* Kinder für »krank« erklärt werden
7.5 Unterstützung für trans* Kinder mit psychischen
Erkrankungen
7.6 Trans* Kinder vor Diskriminierung schützen
8 Familiendynamik
8.1 Auswirkungen eines Trans*coming-out in der Familie
8.2 Herausforderungen für die Familie
8.3 Konflikte zwischen Eltern – unterschiedliche Haltungen
8.4 Religiöse und kulturspezifische Aspekte
8.5 Schwierige Bedingungen
8.6 Familienthemen nach ersten geschafften Schritten
9 Trans* Kinder in ihrer sozialen Umgebung
9.1 Kita und Schule
9.2 Freund*innen, Mitschüler*innen, Peers und soziale Medien
9.3 Freizeit und Institutionen: Sport, Vereine, Chor, Kirche
10 Zugang zur medizinischen Versorgung
10.1 Qualitätsstandards und medizinische Leitlinien
10.2 Ein exemplarischer Ablauf
10.3 Informierte Entscheidung
10.4 Hilfestellungen und Beratungsangebote
10.5 Notwendige Unterlagen
10.6 Kriterien für eine gute Versorgung
10.7 Selbstbestimmung: Sorgerecht, Familiengericht, Jugendamt
11 Überblick medizinischer Möglichkeiten
11.1 Pubertätsblockade
11.2 Hormontherapie
11.3 Fertilitätsprotektion
11.4 Operationsmöglichkeiten
11.5 Epilation
11.6 Logopädie
11.7 Medizinische Hilfsmittel
12 Möglichkeiten der Vornamensund Personenstandsänderung
13 Ausblick
Dank
Literatur
Schlagwortverzeichnis