Gabriele Kahn

Sexuelle Komplextraumata

Das Innere-Kinder-Retten als wirksames Verfahren der sanften Traumaverarbeitung

Cover Sexuelle Komplextraumata

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Buchreihe: Therapie & Beratung

Verlag: Psychosozial-Verlag

317 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm

Erschienen im November 2018

ISBN-13: 978-3-8379-2781-8, Bestell-Nr.: 2781

Sexuelle Komplextraumata in Kindheit und Jugend führen zu einer Beschädigung der Sexualität, einem Vertrauensverlust in alle Menschen und zu einem ausgeprägten Selbstverlust. Das von Gabriele Kahn entwickelte Verfahren des Innere-Kinder-Rettens eröffnet einen schonenden, nicht konfrontativen Weg, um den Betroffenen die Integration ihrer abgespaltenen Persönlichkeitsanteile zu erleichtern.

Anhand einer ausführlichen vergleichenden Auseinandersetzung mit anderen traumatherapeutischen Methoden zeigt Gabriele Kahn die Vorteile des Innere-Kinder-Rettens auf und begründet, warum damit eine Integration abgespaltener Persönlichkeitsanteile ohne emotionale Exposition möglich ist. Ihr wirksames Verfahren zur sanften Traumaverarbeitung öffnet in Theorie und Praxis neue Perspektiven für die Behandlung komplexer Posttraumatischer Belastungsstörungen.

Inhaltsverzeichnis

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Einleitung

Verzeichnis der Abkürzungen

1 Therapie von Erwachsenen nach Komplextraumatisierung in der Kindheit

1.1 Entwicklung der Traumatherapie

1.2 Akute und komplexe Posttraumatische Belastungsstörung und Dissoziative Identitätsstörung – Definition und Diagnostik

1.3 Komplextrauma – Neue Sichtweisen
1.3.1 Begleitsymptomatik der kPTBS und ihre Funktion
1.3.2 Die fünf Stufen der Dissoziation
1.3.3 Der Selbstheilungsprozess

1.4 Probleme der Komplextraumatherapie

1.5 Neues Vorgehen: Das Innere-Kinder-Retten (IKR)

1.6 Das IKR versus Traumakonfrontation bei Komplextraumatisierung

1.7 Komplextraumatherapie – Zum heutigen Stand (2017)
1.7.1 Psychodynamische Traumatherapieansätze
1.7.1.1 Übertragungsfokussierte Therapie der Borderline-Störung (Transference Focused Psychotherapy – TFP)
1.7.1.2 Psychoanalytische Traumatherapie
1.7.1.3 Mentalisierungsbasierte Therapie (MBT)
1.7.1.4 Psychodynamisch-Imaginative Traumatherapie (PITT)
1.7.1.5 Ego-State-Therapie (EST)

1.7.2 Verhaltenstherapeutische Traumatherapieansätze
1.7.2.1 VT-Expositionsmethoden
1.7.2.2 Traumafokussierte Kognitive Verhaltenstherapie (Tf-KVT)/Trauma-focused Cognitive Behavior Therapy (Tf-CBT)
1.7.2.3 Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT )
1.7.2.4 Schematherapie
1.7.2.5 Imagery Rescripting and Reprocessing Therapy (IRRT)
1.7.2.6 Narrative Expositions Therapie (NET )

1.7.3 Neue Therapieformen für PTBS
1.7.3.1 Eye Movement Desenzitisation and Reprocessing (EMDR)
1.7.3.2 Brainspotting
1.7.3.3 Somatic Experiencing (SE)
1.7.3.4 Das Innere-Kinder-Retten (IKR)

1.7.4 Zusammenfassung der Methoden

2 Sexuelle Komplextraumata

2.1 Der Sonderfall der kPTBS nach sexuellen Traumata – Diagnostik
2.1.1 Symptomatik: Stärkere Auswirkungen bei sexueller Komplextraumatisierung
2.1.2 Symptomatik: Spezifische Traumafolgen bei kindlicher sexueller Komplextraumatisierung 161
2.1.2.1 Traumaüberflutung
2.1.2.2 Gehirnverdrehung
2.1.2.3 Auswirkungen auf den ödipalen Konflikt
2.1.2.4 Beschädigung der Sexualität
2.1.2.5 Spezielle Ego-States
2.1.2.6 Spezifische Auswirkung auf das Leben
2.1.2.7 Schwere Erkennbarkeit der Traumata

2.2 Die Therapie bei sexueller Komplextraumatisierung
2.2.1 Die Reihenfolge der therapeutischen Schritte
2.2.2 Die Stabilisierungsphase
2.2.3 Sanfte Traumaverarbeitung bei sexuellen Traumata und deren Folgen
2.2.3.1 Allgemeine Voraussetzungen für das Innere-Kinder-Retten
2.2.3.2 Voraussetzung von äußerer Sicherheit bei sexueller Komplextraumatisierung
2.2.3.3 Bei Mittäterkontakt
2.2.3.4 Vorbereitung der Rettungsaktionen
2.2.3.5 Durchführung und Wirkung der Rettungsaktionen

2.2.4 Das Aufheben von dissoziativer Amnesie 240
2.2.4.1 Funktionen des Trauma-Filme-Ansehens
2.2.4.2 Vorbereitungen für das Filme-Ansehen
2.2.4.3 Die Durchführung des Filme-Ansehens
2.2.4.4 Komplikationen bei der Aufhebung dissoziativer Amnesie
2.2.4.5 Die Integration von ganz Abgespaltenem

2.2.5 Umgang mit Täterintrojekten
2.2.6 Die Kombination von Innere-Kinder-Retten und Ego-State-Therapie
2.2.7 Die Phase der Neuorientierung
2.2.7.1 Selbstwert, Selbstachtung, Selbstwirksamkeit, Selbstgewissheit
2.2.7.2 Selbstfürsorge
2.2.7.3 Irrationale Schuld- und Schamgefühle und reale Schuld
2.2.7.4 Aufheben der Gehirnverdrehung
2.2.7.5 Nachreifen des EP
2.2.7.6 Eigentherapie mit IKR, EST und EMDR
2.2.7.7 Besonders schwierige Ego-States und zu rettende Kinder
2.2.7.8 Unterstützung der Beziehungsfähigkeit
2.2.7.9 Weitere Heilung der Sexualität
2.2.7.10 Positive Folgen sexueller Traumatisierung in Kindheit und Jugend
2.2.7.11 Abschied aus der Therapie

3 Zusammenfassung

Anhänge
Anhang 1: Kurzanleitung Rettungsaktion
Anhang 2: Innere-Stärken-Übung
Anhang 3: Täterintrojektübung
Anhang 4: Herstellen von Trauma-Filmen
Anhang 5: Ansehen von Trauma-Filmen

Literatur